Ansbach - Zehn Jahre ist es nun schon her, da sah man auf den Straßen im Landkreis Ansbach zum ersten Mal auch an neuen Autos wieder Buchstabenkombinationen, die man für vergessen hielt. Eins darunter ist weniger gefragt als die anderen.
28.12.2023 05:55 Uhr

Mit "DKB" für Dinkelsbühl, "FEU" für Feuchtwangen und "ROT" für Rothenburg ob der Tauber wurden neben dem gesetzten "AN" am 10. Juli 2013 drei Kfz-Kennzeichen wieder eingeführt. Älteren Bürgerinnen und Bürgern waren sie aus der Zeit vor der Gebietsreform von 1972 bekannt.

Vor der Wiedereinführung kannte man "DKB", "FEU" und "ROT" lediglich noch von alten landwirtschaftlichen Zugmaschinen, die noch vor der Gebietsreform zugelassen worden waren und die Zeiten überdauert hatten, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamts Ansbach. Ab dem 10. Juli 2013 war es möglich, frei zu wählen - und zwar unabhängig vom Wohnort.

Der Landkreis Ansbach war damit unter den bayerischen Landkreisen, die als erste die Altkennzeichen wieder einführten. Seitdem ist nach Angaben der Zulassungsstelle am Landratsamt Ansbach bei allen drei Altkennzeichen der Bestand kontinuierlich gestiegen.

Nach Angaben des Landratsamts sind aktuell 23.255 Fahrzeuge (Autos, ohne landwirtschaftliche Zugmaschinen, und Motorräder) mit Altkennzeichen zugelassen. Spitzenreiter ist mit 9.243 Kennzeichen "DKB", knapp gefolgt von "ROT" mit 9.046 Kennzeichen. Das Kürzel "FEU" ist mit 4.966 zugelassenen Autos vertreten. Bei insgesamt aktuell 129.048 Autos im Landkreis Ansbach entfällt damit nun rund zehn Jahre nach der Wiedereinführung ein Anteil von 18 Prozent auf die drei Altkennzeichen.