Bruno, Ruby und Co: Viele Fund- und Abgabetiere warten im Tierheim in Neumarkt
Viele Fund- und Abgabetiere warten im Tierheim Neumarkt auf ein neues Frauchen oder Herrchen. Für Besuch, Beratung und Tiervermittlung vereinbaren Sie bitte vorher einen Termin unter Telefon (09181) 22862. Internet: www.tierheim-neumarkt.de

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1/16 - Die 2018 geborene kleine Hündin mit dem originellen Namen Kleiner Mann reagiert bei fremden Menschen erst einmal vorsichtig und zurückhaltend. Doch hat sie einmal Vertrauen gefasst, ist sie äußerst menschenbezogen und verschmust. Kleiner Mann durfte bis zu ihrer Unterbringung im Tierheim nicht viel kennenlernen, was so ein Hundedasein lebenswert macht, deshalb braucht sie anfangs Geduld und ruhige, liebevolle Zuwendung. Kleiner Manns neue Familie sollte also schon Erfahrung mit unsicheren Hunden haben und auch genügend Zeit, sich viel mit ihr zu beschäftigen. Das künftige Zuhause verfügt idealerweise über einen sicher eingezäunten Garten zum unbeschwerten Herumtollen, denn Gassigehen zählt noch nicht zu ihren bevorzugten Beschäftigungen. © Tierheim Neumarkt

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2/16 - Samtpfötige Solistin: Mona legt keinen Wert auf die Anwesenheit weiterer Katzen. In ihrem Stammbaum finden sich bestimmt einige Ahnen der Rasse Maine Coon. Mona lebte in ihrem vorherigen Zuhause, das sie wegen Umzugs ihrer Besitzerin verlassen musste, in reiner Wohnungshaltung, die langfellige Schönheit ist also keine Freigängerkatze. In ihrer neuer Residenz ist deshalb ein gesicherter Freisitz unbedingte Voraussetzung, denn auch als echte Stubentigerin möchte Mona nicht auf Frischluft und Sonne verzichten. Und wenn ihre Familie sie künftig nicht den ganzen Tag alleine lässt, würde das der gemütlichen Kätzin sicher gut gefallen. © N. Kulawik

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3/16 - Die Wellensittiche Benjamin und Blümchen wurden schon einmal vorgestellt, doch mit einem neuen Zuhause hat es bisher leider noch nicht geklappt. Dabei ist das Vogelpärchen wirklich reizend anzuschauen: Der blaue Hahn Benjamin bemüht sich sehr galant um die Gunst seiner gelb-grünen Partnerin Blümchen, trippelt meist aufgeregt hinter seiner Angebeteten her und lässt ihr stets den Vortritt an Futternapf und Apfelschnitz. Die beiden möchten auf jeden Fall zusammen umziehen, idealerweise mit Anschluss an eine Gruppe von Artgenossen. Im künftigen Zuhause gibt es hoffentlich viel Platz in einer geräumigen Voliere, in der die Vögel auch mal fliegen können, alternativ muss bei einer Haltung im Käfig täglicher Freiflug im Zimmer möglich sein. © N. Kulawik

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4/16 - Die Geschwister Mabea und Merivo kamen im Sommer 2025 als kleine Kätzchen zusammen mit ihrer wilden Mutter als Fundtiere ins Tierheim, doch eine Besitzerfamilie war nicht zu ermitteln, wenn es denn je eine gegeben hat. Jetzt möchten die zarte Mabea und ihr kräftigerer Bruder Merivo gerne endlich in ein eigenes Heim umziehen, aber das ist gar nicht so einfach. Die beiden sind nämlich zunächst etwas zurückhaltend, wenngleich der kastrierte Merivo inzwischen Streicheleinheiten zu schätzen weiß. Mabea ist in dieser Hinsicht erst noch etwas skeptisch, aber wenn man ihr mit Ruhe und Geduld begegnet und ihr genügend Zeit gibt, um Vertrauen zu fassen, genießt auch sie menschliche Zuwendung und macht es sich dann gerne auf dem Schoß gemütlich. © N. Kulawik

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5/16 - Der Besitzer des einjährigen schwarzen Wohnungskaters Simba brachte ihn mit in eine WG, obwohl dort gar keine Tierhaltung erlaubt ist. Der damals ungeimpfte und unkastrierte Kater wurde deswegen bald darauf im Tierheim abgegeben und der schlechte körperliche Zustand mit Simbas Appetitlosigkeit begründet. Nach umfassender tierärztlicher Untersuchung wurde ein Fremdkörper im Darmtrakt diagnostiziert, der das Organ bereits an einer Stelle perforiert hatte, und Simba musste sich deswegen umgehend einer nicht ganz einfachen OP unterziehen. Der unkomplizierte und ruhige Kater hat diese Turbulenzen in seinem bisherigen Leben gut verkraftet, ist inzwischen kastriert und vollständig geimpft. © N. Kulawik

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6/16 - Das Jahr 2026 ist noch jung, doch Hund Rico gilt im Tierheim jetzt schon als Pechvogel des Jahres. Sein erstes liebevolles Zuhause verlor der ehemalige Tierheim-Hund 2018 wegen einer schweren Erkrankung des Besitzers. Rico konnte damals innerhalb der Familie umziehen, doch auch der neue Besitzer erkrankte inzwischen leider ebenfalls so schwer, dass Rico letztendlich doch wieder an das Tierheim zurückgegeben werden musste. Jetzt sucht der gut erzogene Rüde mit dem freundlichen Wesen noch einmal eine Familie mit eingezäuntem Garten und Zeit für längere Spaziergänge. Er läuft gut an der Leine, Radfahrer oder Hundebegegnungen sind für ihn dabei kein Problem. Der 2014 geborene Mischling bleibt problemlos zwei bis drei Stunden alleine. © Tierheim Neumarkt

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7/16 - Die beiden kastrierten Wohnungskatzen Kiwi und Mango haben durch eine Erkrankung des Besitzers schuldlos ihr Zuhause verloren. Die zierlichen Kätzinnen sind ruhige Zeitgenossinnen, die mit Männern anfangs besser zurechtkommen als mit Frauen. Zwar faucht die schwarzfellige und etwas kamerascheue Mango zunächst einmal jeden grundsätzlich an, sie lässt sich jedoch schnell davon überzeugen, dass man(n) ihr nichts Böses will, und genießt dann auch ausgiebige Streicheleinheiten. Die getigerte Kiwi verzichtet dagegen auf derlei Attitüde und macht es sich lieber gleich auf einem Schoß oder Arm bequem. © N. Kulawik

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8/16 - Das Meerschweinchen-Pärchen Mio und Ila wurde im Tierheim abgegeben, weil das Kind der Familie allergisch auf die beiden reagierte. Meerschweinchen sind als Fluchttiere ohnehin nicht als lebende Kuscheltiere für Kinder geeignet, für das kastrierte Böckchen und seine Partnerin wird deshalb eine neue ruhige und artgerechte Unterkunft mit großzügigem Auslauf und vielen Versteckmöglichkeiten gesucht. Die im Sommer 2024 geborenen kleinen Wonneproppen sind nicht handzahm, lassen sich jedoch gerne mit Futter anlocken. Für den zweifarbigen Mio und die dreifarbige Ila wäre auch ein Einzug bei einer friedfertigen Meerschweinchen-WG denkbar, sofern das Platzangebot dort ausreicht. Für Außenhaltung ist das Kleintier-Duo derzeit nicht geeignet. © Tierheim Neumarkt

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9/16 - Der getigerte dreijährige Kater Fips und sein weiß-schwarzer einjähriger Kumpel Bandit suchen unbedingt zusammen einen neuen Wirkungskreis in reiner Wohnungshaltung. Die beiden kastrierten Kater haben ihr Zuhause verloren, da sich ihr Besitzer auf absehbare Zeit nicht mehr um die beiden kümmern kann und die beauftragte Pflegestelle ebenfalls nicht mehr in der Lage dazu ist. Das Katerduo ist sehr verschmust und menschenbezogen, aber auch aktiv und verspielt. Das künftige Domizil muss deshalb genügend Platz zum Herumtollen bieten und über einen vernetzten Balkon o.ä. verfügen. © Tierheim Neumarkt

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10/16 - Border Collie-Mix Bruno sucht ein neues Zuhause. Der anfangs etwas zurückhaltende Rüde lebte mit zahlreichen Artgenossen in einem ehemaligen Kuhstall, bevor er ins Tierheim kam. Hat der schwarz-weiße Rüde einmal Vertrauen gefasst, ist er sehr anhänglich und liebebedürftig. Der gut drei Jahre alte Bruno hat inzwischen großen Gefallen am Gassigehen gefunden, das er zunächst gar nicht kannte. Sofern die Sympathie stimmt, ist der passionierte Ballspieler verträglich mit Artgenossen und kein Pöbler, zeigt aber ein gewisses Maß an Dominanz. Bruno sucht Interessenten, die etwas Geduld und Zeit aufbringen können für ein eingehendes gegenseitiges Kennenlernen und die Bereitschaft, sich viel mit ihm zu beschäftigen. © Tierheim Neumarkt

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11/16 - Die etwa zwei Jahre alte Fundkätzin, die auf den ersten Blick zunächst wesentlich älter wirkt, genießt seit dem 4. Februar 2026 Kost und Logis im Tierheim Neumarkt. Gefunden wurde die Katze mit dem weißen und graubraun-getigerten Fell in Berngau, wo sie sich schon seit Längerem immer mal wieder auf einem Grundstück in der Gartensstraße aufgehalten hat. Rückfragen bei Anwohnern ergaben aber keine Hinweise auf mögliche Besitzer. Deshalb brachte der Finder die Katze ins Tierheim, wo starkes Sabbern durch eine massive Schwellung unter ihrer Zunge festgestellt wurde. Die Mieze ist deshalb inzwischen in tierärztlicher Behandlung und langsam auf dem Weg der Besserung. © Tierheim Neumarkt

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12/16 - Der kastrierte Loh-Rammler Maxl und Sallander-Häsin Lola halten Ausschau nach einem neuen Zuhause, das ihnen großzügigen Auslauf in einem kaninchengerechten Freigehege bieten kann. In ihrem alten Zuhause lebten die dreijährige Lola und der ein Jahr jüngere Maxl in ganzjähriger Außenhaltung, im Tierheim ist das aber leider nicht möglich. Lola und Maxl mussten im Herbst ins Tierheim umziehen, da sich ihr Besitzer auf absehbare Zeit nicht mehr um sie kümmern konnte. Dass die beiden echte Familienmitglieder waren, zeigt sich am zutraulichen Wesen von Maxl, der sofort angehoppelt kommt, wenn jemand in die Nähe des Käfigs kommt. © N. Kulawik

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13/16 - Dass Findus noch einmal ein neues Zuhause findet, ist eher unwahrscheinlich. Der rotgetigerte Katzensenior ist gut und gerne 15 Jahre alt und kann wegen seines schwachen körperlichen Zustandes auf absehbare Zeit weder geimpft noch kastriert werden, er würde die Narkose für die Operation nämlich nicht überleben. Findus hat vermutlich ein hartes Leben hinter sich. Er saß mitten auf einer Straße in Sindlbach und konnte nicht mehr weiter. Eine mitfühlende Anwohnerin brachte ihn ins Tierheim. Das alles gehört nun der Vergangenheit an, doch Findus ist nach wie vor sehr dünn und unsicher auf den Beinchen. Wer zu Findus´ Unterhalt beitragen möchte, kann sich gerne zunächst telefonisch über eine entsprechende Tier-Patenschaft informieren lassen. © Tierheim Neumarkt

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14/16 - Das etwa sieben Wochen alte weibliche Fundkätzchen saß Mitte Oktober auf der Marktstraße in Schnufenhofen/Seubersdorf und wäre beinahe von einem Auto erfasst worden. Sehen konnte die schwarz-weiße Kleine fast nichts, denn ihre Augen sind stark entzündet und waren zum Fundzeitpunkt mit Eiter und Schmutz verklebt. Auch das Fell wies starke Verschmutzungen mit Kuhdung auf. Das Häufchen Elend musste deshalb erst einmal eine gründliche Katzenwäsche über sich ergehen lassen, bevor es sich ausgiebig seinem Futternapf widmen und ins weiche Bettchen kuscheln konnte. Die kleine Kätzin kennt Menschen, denn sie schmiegt sich sofort in eine offene Hand, schnurrt und animiert zum Streicheln. Wo in Schnufenhofen wird die Kleine vermisst? © Tierheim Neumarkt

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15/16 - Herdenschutz-Mischlingshündin Ella kam als angebliches Fundtier ins Tierheim. Die dabei aufgetischte Geschichte erwies sich im Nachhinein als frei erfunden, doch eine Rückführung von Ella in ihr ursprüngliches Zuhause im Ausland war nicht möglich. So hofft die etwa zwölf Monate alte Hübsche auf eine zweite Chance bei Menschen, die idealerweise bereits Erfahrung mit Herdenschutzhunden haben. Ella ist sehr menschenbezogen, geht sehr gut an der Leine und ist inzwischen der Liebling bei den Tierheim-Gassigehern. Bei anderen Hunden entscheidet die Sympathie. Das sanfte Riesenbaby ist intelligent und lernt schnell, kann manchmal aber auch etwas stur sein. Für Kinder unter zwölf Jahren ist die Hündin nicht geeignet. © Astrid Winkler

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16/16 - Die knapp vierjährige weiß-braune Hündin Ruby konnte vermutlich deswegen noch kein neues Zuhause finden, weil sie bei fremden Menschen erst einmal zurückhaltend ist. Doch im Grunde ist Ruby eine verspielte, intelligente Hündin, sie braucht anfangs nur Geduld und liebevolle Zuwendung. Rubys neue Menschen sollten schon Hundeerfahrung haben und auch genügend Zeit, um sich viel mit ihr zu beschäftigen. So wird aus der etwa kniehohen, kastrierten Hündin bestimmt bald ein nettes Familienmitglied. Ein Häuschen mit sicher eingezäuntem Garten zum unbeschwerten Herumtollen wäre wünschenswert. Ein souveräner Ersthund, an dem Ruby sich orientieren kann, wäre wahrscheinlich ebenfalls hilfreich. Für Kinder unter 12 Jahren ist Ruby nicht geeignet. © Lissy Opel