
Der Morgenverkehr lief am Dienstag, 17. Februar, gegen 6.40 Uhr gerade an, als den ersten Autofahrerinnen und Autofahrern die glatten Fahrbahnen im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim zum Verhängnis wurden. Binnen kurzer Zeit krachte es gleich mehrfach, wie die Polizei Neustadt/Aisch berichtet.
Auf der Strecke von Emskirchen in Richtung Dürrnbach verlor ein 20-jähriger Fahrer in einer langgezogenen Kurve die Kontrolle über sein Auto. Etwa 150 Meter vor einer Abzweigung geriet er mit seinem Wagen ins Schleudern, rutschte in den Straßengraben, überschlug sich und kam schließlich auf dem Dach liegend zum Stehen. Der 20-Jährige blieb unverletzt. An seinem Fahrzeug allerdings entstand Totalschaden. Zudem wurde ein Vorfahrtsschild beschädigt. Die Feuerwehr rückte zur Absicherung der Straße an.
Zur selben Zeit geriet auf der Staatsstraße 2421 in Fahrtrichtung Stierhöfstetten ein 61-Jähriger mit seinem Sprinter auf glatter Fahrbahn in einer Linkskurve ins Rutschen. Daraufhin fuhr er nach rechts in den Graben, wobei er noch einen Leitpfosten erwischte. Das Auto musste von einem Abschleppunternehmen aus dem Graben gezogen werden, blieb aber ansonsten unbeschädigt. Auch der Fahrer kam nach Angaben der Polizei mit dem Schrecken davon.
Ebenfalls in einer langen Linkskurve verlor ein 25-jähriger Fahrer auf der Kreisstraße NEA16 von Baudenbach kommend die Kontrolle über sein Auto. Etwa 300 Meter vor der Abzweigung in Richtung Hambühl rutschte er nach rechts von der Straße, touchierte einen Leitpfosten und kam erst in einer angrenzenden Ackerfläche zum Stehen. Auch bei diesem Unfall wurde niemand verletzt, allerdings entstanden etwa 10.000 Euro Sachschaden.
Am frühen Dienstagnachmittag kam es zu einem weiteren Unfall. An der Kreuzung der Staatsstraße 2261 und der Kreisstraße NEA13 übersah eine 46-jährige Autofahrerin beim Abbiegen eine vorfahrtsberechtigte 65-Jährige. In der Folge kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Dabei wurde die 65-Jährige leicht verletzt. Die Unfallverursacherin und ihre Beifahrerin wurden nicht verletzt. Beide Wagen waren nicht mehr fahrbereit, heißt es im Polizeibericht. Der Schaden wird auf insgesamt etwa 9000 Euro geschätzt. Gegen die 46-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.
In den übrigen Fällen erstattete die Polizei Anzeigen aufgrund von Verkehrsordnungswidrigkeiten. Alle Unfälle ereigneten sich nach ersten Erkenntnissen in Folge von nicht angepasster Geschwindigkeit bei winterlichen Straßenverhältnissen, heißt es vonseiten der Polizei.
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