
Die Stadt Erlangen und der Landkreis Erlangen-Höchstadt profitieren auch in diesem Jahr von der Städtebauförderung von Bund und Ländern. Diesmal fließen insgesamt mehr als zwei Millionen Euro in die Stadt und den Landkreis, wie die Nürnberger SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriela Heinrich in einer Pressemitteilung berichtet.
Den größten Anteil macht dabei das Programm „Sozialer Zusammenhalt“ aus (1,5 Millionen Euro): Mit den Mitteln soll insbesondere die Erlanger Innenstadt städtebaulich weiterentwickelt werden. Ziel sei es, die Aufenthaltsqualität zu steigern und das Zentrum langfristig attraktiver und lebenswerter zu gestalten, heißt es in der Pressemitteilung.
Der größte Batzen geht nach Hemhofen
Weitere Fördergelder erhält der Landkreis Erlangen-Höchstadt aus dem Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“. Insgesamt steht hier ein Betrag von 567.000 Euro zur Verfügung. Den größten Anteil erhält dabei die Gemeinde Hemhofen mit 400.000 Euro. Nach Höchstadt fließen 107.000 Euro, während Eckental (Ortskern Eschenau) und Lonnerstadt jeweils mit 30.000 Euro berücksichtigt werden. Gefördert werden mit dem Programm vor allem bauliche Maßnahmen zur Aufwertung des Wohnumfelds, etwa die Neugestaltung von Parks und öffentlichen Plätzen in den Kommunen.
Auch Weisendorf profitiert von der Städtebauförderung: Aus dem Programm „Lebendige Zentren“ erhält die Gemeinde 37.000 Euro. Dieses Programm zielt darauf ab, Ortskerne unter besonderer Berücksichtigung denkmalpflegerischer Aspekte aufzuwerten und zu stärken, heißt es in der Pressemitteilung weiter.
Die Städtebauförderung gilt als eines der zentralen Instrumente zur Entwicklung von Städten und Gemeinden in Deutschland. Bundesweit steht in diesem Jahr eine Summe von einer Milliarde Euro zur Verfügung. „Uns ist wichtig, dass wir bei allen Sparzwängen gleichzeitig die Investitionen hochschrauben“, erklärt die Nürnberger SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriela Heinrich.

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