
Winterliche Bedingungen in den bayerischen Voralpen haben am Osterwochenende mehrere Bergsportler in gefährliche Situationen gebracht. Auch eine Wandergruppe aus Nürnberg musste einen Notruf absetzen.
Wie die Bergwacht Lenggries mitteilt, waren die drei Nürnberger, alle Mitte 30, am Karfreitag, 3. April, in den Bergen unterwegs. Gegen 19 Uhr setzten sie im Anstieg zur Biwakschachtel einen Notruf ab, da die Gruppe aufgrund von Erschöpfung nicht mehr weiter kam. Weil die Einsatzstelle nur schwer zugänglich war, wurde ein Hubschrauber hinzugerufen.
Bergwacht rettet Nürnberger Wanderer und Gruppe aus dem Nürnberger Land
Die Einsatzkräfte sicherten die unverletzten Personen, anschließend wurden sie per Rettungswindel in zwei Flügen ausgeflogen. Nach Angaben der Bergwacht waren vier Einsatzkräfte rund anderthalb Stunden im Einsatz.
Die Gruppe aus Nürnberg war nicht die einzige, die am Osterwochenende ist den Voralpen Hilfe rufen musste: Am Samstagabend mussten insgesamt vier Personen mit dem Hubschrauber gerettet werden, da sie aufgrund von tiefem Schnee ihre Touren nicht mehr fortsetzen konnten. Hier waren nach Angaben der Bergwacht fünf Einsatzkräfte rund drei Stunden gefordert. Auch eine Gruppe aus dem Nürnberger Land geriet am Karsamstag in Tirol in Not.
Die Bergwacht Lenggries weist darauf hin, bei der Planung von Touren die aktuellen Verhältnisse zu beachten: Auch wenn es im Tal bereits wieder grün sei, müsse man in den Bergen zum Teil noch mit einer erheblichen Schneedecke rechnen.
Hier geht es zu allen aktuellen Polizeimeldungen.
