
In der Fürther Südstadt geht der Glasfaserausbau in die nächste Runde: Die Deutsche Telekom hat angekündigt, nun mit der Montage der Anschlüsse direkt vor Ort zu beginnen. In den kommenden Wochen werden Teams in zahlreichen Straßen aktiv, darunter die Dr.-Beeg-Straße, die Flößaustraße, die Karolinenstraße sowie die Wald- und Zeppelinstraße. Insgesamt profitieren 3114 Haushalte und Unternehmen von der nächsten Ausbaustufe.
„Wer einen Glasfasertarif abgeschlossen hat, bekommt jetzt die Glasfaser ins Haus, die Wohnung oder das Büro“, wird Telekom-Sprecher Markus Jodl in einer Pressemiteilung zitiert. Technisch kommt dabei ein besonderes Verfahren zum Einsatz: Mithilfe eines Kompressors wird das Glasfaserkabel mit einem Druck von bis zu 16 Bar durch Leerrohre geblasen – schonend und effizient, auch über längere Strecken und durch Kurven.
Tiefbauarbeiten und späte Buchungen
Parallel zu den Montageteams sind weiterhin Tiefbauarbeiten notwendig. Diese fallen jedoch meist überschaubar aus. Oft reicht es, wenige Meter Leerrohr vom Gehweg bis zur Hauswand zu verlegen, um den Anschluss herzustellen. Kurzentschlossene können laut Telekom ebenfalls noch profitieren: „Wer noch keinen Tarif hat, kann jetzt auf den Glasfaserzug aufspringen“, so Jodl.
Für Mieter gestaltet sich der Weg zum schnellen Internet vergleichsweise einfach: Sie müssen lediglich einen passenden Tarif buchen, die Abstimmung mit dem Eigentümer übernimmt die Telekom. Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern erhalten den Hausanschluss bei Tarifbuchung kostenfrei. Auch Mehrfamilienhäuser werden bei Zustimmung grundsätzlich kostenlos angeschlossen, die einzelnen Parteien benötigen anschließend eigene Verträge.
Hohe Bandbreiten für digitale Zukunft
Mit dem Ausbau hält zukunftsfähige Technik Einzug in die Südstadt. Geschwindigkeiten von bis zu 1000 Megabit pro Sekunde sorgen für stabile Verbindungen – selbst dann, wenn mehrere Personen gleichzeitig im Netz unterwegs sind. Angesichts einer stetig wachsenden Zahl internetfähiger Geräte in Haushalten und Betrieben gilt der Glasfaseranschluss als wichtiger Schritt in Richtung digitale Zukunft.
1 Kommentar
5ras
Ich wohne in der Stadtmitte, wo bereits 2022 Glasfaser verlegt wurde, und ich habe von Anbeginn an den Anschluß. Ich kann nur sagen, man merkt es wegen der kleineren Latenz auch beim normalen Surfen deutlich, ich habe im home office daheim nun bessere Anbindung als in der Firma, alles ist super-stabil. Die Umstellung lief wie von alleine, Aktivierungslink klicken, Nummer der Anschlußdose und Seriennummer des Medienwandlers eintragen, die DSL-LED wird rot, die Glasfaser-LED blinkt und wird nach wenigen Sekunden grün, und ich bin "drin". Ich kann jedem nur raten, den Wechsel durchzuziehen - ja, ich weiß, Veränderungen mag keiner, aber das ist mal definitiv eine zum Positven hin.
08.04.2026 06:10 Uhr