
Wie viel können sich die Menschen in der Stadt Erlangen leisten? Das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) hat die Kaufkraft untersucht. Sie gibt an, wie viel sich die Menschen mit ihrem Einkommen leisten können. Das IW hat hierzu das Bruttoeinkommen im Verhältnis zum Preisniveau ermittelt. Ob eine Region ein hohes oder niedriges Kaufkraftniveau aufweist, hängt zum einen davon ab, was nach Abzug von Steuern und Sozialbeiträgen von den Bruttoeinkommen verfügbar ist, und zum anderen von den Preisen, die regional für die Lebenshaltung zu zahlen sind. Das Institut erklärt: Ist die Miete besonders hoch, kann selbst ein hohes Einkommen schnell zu einer unterdurchschnittlichen Kaufkraft führen.
Das IW hat die Kaufkraft für 400 Landkreise und kreisfreie Städte berechnet. Die Stadt Erlangen landet auf PLatz 229. Spitzenreiter in der Region ist der Landkreis Erlangen-Höchstadt. Er landet auf Platz sechs und ist als einziger in der Region unter den Top Ten. Es folgt das Nürnberger Land auf Platz 18 und der Landkreis Fürth auf Platz 19. Die Stadt Schwabach liegt auf Platz 23.
Landkreise schneiden bei Kaufkraft besser ab als Städte
Die aktuellen Daten beziehen sich auf das Jahr 2023. Insgesamt ist die Kaufkraft in Bayern der Studie zufolge am höchsten. Spitzenreiter ist mit Heilbronn aber eine Stadt in Baden-Württemberg. Das überrascht, weil sich in den Top-Ten ansonsten nur Landkreise tummeln. Knapp hinter Heilbronn folgt der Landkreis Starnberg auf dem zweiten Rang.
Ganz am Ende des Rankings finden sich strukturschwache Städte wieder, etwa Herne, Bremerhaven, Duisburg, Gelsenkirchen und Offenbach. Aber auch viele andere Großstädte schneiden, nicht zuletzt wegen ihrer hohen Wohnkosten, schlecht ab. Das gilt auch für die deutschen Metropolen. Stuttgart kommt auf Platz 249, dahinter folgen Hamburg (Platz 331), Köln (Platz 343), Frankfurt (Platz 358) und Berlin (Platz 383). Relativ gut schlagen sich von den sogenannten Super Cities lediglich München (Platz 68) und Düsseldorf (Platz 101).

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