Ebermannstadt/Pretzfeld - Bei zwei Wanderunfällen in der Fränkischen Schweiz musste die Bergwacht am Samstag ausrücken. Eine 62‑Jährige und ein 76‑Jähriger stürzten auf schmalen Wegen und wurden mit Gebirgstrage und Bergesack gerettet und ins Klinikum gebracht.
13.04.2026 12:10 Uhr

Am Samstag um 17.40 Uhr teilte ein 62-Jähriger der Polizei Ebermannstadt mit, dass seine Ehefrau beim Wandern unterhalb des „Zuckerhutes“ über einen Ast ausgerutscht und gestürzt sei. Dank der Allradfahrzeuge der Bergwacht konnte der Notarzt über die ausgefahrenen Waldwege bis zum Anfang eines schmalen Weges gebracht werden, wo die Patientin mit Hilfe von Gebirgstrage und Bergesack geborgen werden konnte. Die verletzte Frau wurde ins Klinikum gebracht.

Zuvor, gegen 15 Uhr, ereignete sich ein Wanderunfall eines 76-Jährigen, der mit einer Wandergruppe zwischen Wannbach und Buckenreuth unterwegs war, sich dann aber mit einer Wandergenossin von der Gruppe separierte. Auf dem Wanderweg verlor er den Halt und stürzte. Wie die Bergwacht Forchheim bei Instagram schreibt, musste der Verunfallte vom Weg an den Sinterterrassen mit Gebirgstrage und Bergesack zum Rettungswagen gebracht werden. Er wurde mit Verdacht auf eine Hüftfraktur ins Klinikum gebracht. Bei beiden Einsätzen unterstützte die Bergwacht Erlangen das Forchheimer Team.


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