
Das P-Seminar Chemie des Paul-Pfinzing-Gymnasiums Hersbruck hat die Fachakademie für Sozialpädagogik in Altdorf besucht. Ziel der Schüler ist es, Grundschülern erneuerbare Energien mithilfe von Modellen und Experimenten näherzubringen. Während der inhaltliche Aspekt für die Schüler keine große Hürde darstellt, ist die Vermittlung des Wissens für sie eine neu zu erlernende Fähigkeit. Um mehr über den richtigen Umgang mit Kindern zu erfahren, ließen sie sich deshalb von den Altdorfer Auszubildenden Ratschläge geben, die diese durch ihr Wissen aus dem Unterricht sowie den Praktika gewonnen hatten.
Zunächst lernten sich die Hersbrucker Schüler und die Altdorfer Auszubildenden bei Vorstellungsspielen kennen. Gemeinsam wurden danach Eigenschaften von Erziehern diskutiert. So entstand am Ende der „Pro-Erzieher“, der alle positiven Eigenschaften vereint. Zudem wurde besprochen, wie Angebote für Kinder am besten aufgebaut sind.
Experiment zeigt Aufbau kindnaher Angebote
Dies wurde anschließend von Auszubildenden anhand des Experiments, Farben zu mischen, anschaulich demonstriert. Dafür spielten vier Auszubildende die Rolle von Kindern und durften unter der Anleitung anderer Auszubildender eingefärbtes Wasser in Bechergläsern vermischen.
Zum Abschluss beantworteten Manfred Steichele, Lehrer an der Fachakademie, sowie die angehenden Sozialpädagogen noch die Fragen, die das P-Seminar im Voraus gesammelt hatte. Am Ende des Nachmittags hatten die Hersbrucker Schüler schließlich viele gute Ideen für den Besuch der Grundschüler gesammelt.
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