
In der Nacht zum Montag, 13. April, ist es auf der Bahnstrecke zwischen Nürnberg und Bamberg zu einem gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr gekommen. Unbekannte hatten nach Darstellung der Bundespolizeidirektion München einen Einkaufswagen auf die Gleise gestellt. Der Triebfahrzeugführer erkannte das Hindernis auf Höhe der Regnitztalbrücke und leitete bei rund 140 km/h sofort eine Schnellbremsung ein.
Ein Überfahren des Einkaufswagens ließ sich nicht mehr verhindern. Reisende wurden nicht verletzt, der Zug konnte seine Fahrt nach dem Zusammenstoß trotz Beschädigungen fortsetzen.
Einkaufswagen auf den Gleisen bei Fürth - und anderswo ein Hammer
Kurz darauf entdeckte der Lokführer eines weiteren Zuges auf dem Nebengleis einen Hammer im Gleisbett und brachte seinen Zug kontrolliert zum Stehen. Beide Gegenstände wurden durch die Bundespolizei sichergestellt.
Es folgten erheblichen Verspätungen im Bahnverkehr. Die Ermittlungen laufen.
Zeugen, die gegen 0.30 Uhr verdächtige Beobachtungen im Bereich der Regnitztalbrücke gemacht haben, werden gebeten, sich unter Tel. 0800 / 6 888 000 zu melden.
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