
Was hat dazu geführt, dass Karpfen in einem Teich bei Lehrberg, nahe Ansbach, gestorben sind? Wie ein Sprecher der Polizei Ansbach berichtet, waren die toten Fische einem Teichwirt am Montag, 13. April, aufgefallen. Das Gewässer, ein bewirtschafteter Löschwasserteich, befindet sich bei Obersulzbach, das nordwestlich von Lehrberg gelegen ist. Bei den verendeten Tieren handelt es sich um Karpfen und Silberkarpfen.
Doch was ist der Grund für deren Tod? Expertinnen und Experten des Wasserwirtschaftsamts Ansbach wurden hinzugezogen, „da die Einleitung von Gülle als Auslöser für das Fischsterben vermutet wurde“, erklärt der Polizeisprecher. Vor Ort wurden Gewässerproben entnommen, ebenso sollen zwei verendete Fische, die sichergestellt wurden, analysiert werden.
Zu dem Verdacht kommen die Ermittlerinnen und Ermittler, weil auf den angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen Schleppspuren festgestellt werden konnten, die den erforderlichen Mindestabstand zu dem Gewässer nicht einhielten, erklärt der Polizeisprecher.
Noch ist aber unklar, ob Gülle ursächlich für das Fischsterben ist. „Es bedarf weiterer Ermittlungen“, heißt es von der Polizei. „Ebenso muss die Untersuchung der Wasserproben beim Landesamt für Umwelt abgewartet werden.“ Der finanzielle Schaden, der dem Pächter des Teiches entstanden ist, wird auf 2000 Euro geschätzt.
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