
Drei Busfahrer sind mit ihren Bussen aus der Schienenersatzverkehrs-Flotte der Deutschen Bahn innerhalb nur weniger Wochen in Schwierigkeiten geraten. Wie die Mittelbayerische Zeitung berichtet, ereigneten sich die Vorfälle in Regensburg, Beratzhausen und Mausheim.
Am Sonntag, 12. April, hatte ein Busfahrer vom Beratzhausener Volksfestplatz mit seinem Gelenkbus eine Abkürzung nehmen wollen und eine Ausfahrt gewählt, die darauf nicht ausgelegt ist. Prompt saß er mit seinem Gefährt auf und kam weder vor noch zurück.
Schlussendlich, so schreibt es die Mittelbayerische Zeitung, musste die Feuerwehr zur Hilfe eilen, den Bus anheben und ihn so aus seiner misslichen Lage befreien. Für das Verkehrsmittel hatte dieser Vorfall keine Konsequenzen, ein Sachschaden entstand nicht. Da der Bus zu dieser Zeit leer war, gab es ebenfalls keinen Personenschaden zu verzeichnen.
Ursache unbekannt: SEV-Bus stand bei Mausheim im Acker
Am selben Tag stand aus bislang ungeklärter Ursache ein weiterer Schienenersatzbus nicht dort, wo er eigentlich hingehörte: Ihn entdeckten Schaulustige bei Mausheim auf einem Acker. Wie im ersten Bus befanden sich auch hier keine Fahrgäste an Bord, schreibt die Mittelbayerische Zeitung. Der Sachschaden sei nur gering. Weshalb der Bus im Acker zum Stehen gekommen war, dazu werde noch das Statement des Busfahrers erwartet.
Schon Ende März hatte ein weiterer verkehrspurpurfarbener Gelenkbus für Aufsehen gesorgt: Dessen Fahrer verirrte sich samt Vehikel auf die Donauinsel in Regensburg. An der Steinernen Brücke endete die Irrfahrt, der Bus kam auf der auf die Brücke führenden Rampe nicht weiter. In mühsamster Millimeterarbeit musste er erst rückwärts fahren und schließlich wenden, was nach Angaben der Mittelbayerischen Zeitung über eine Stunde dauerte.
Wie der Fahrer mit seinem 18 Meter langen Gefährt auf die Brücke gekommen war und vor allem warum, ist nicht bekannt. Auch wenn der Bus diesen Ausflug unbeschadet überstand, so hatte er doch Konsequenzen für den Fahrer. Dieser wurde nach dem Vorfall entlassen, teilte eine Sprecherin des Busunternehmens der Mittelbayerischen Zeitung mit.


