Ansbach - Im verkehrsberuhigten Bereich der Ansbacher Promenade ist eine 81 Jahre alte Frau von ihrem E-Bike geschubst und verletzt worden. Beschuldigt wird eine 45-jährige Hundehalterin, die mit der Seniorin in einen Streit geraten war.
16.04.2026 09:00 Uhr

Etwas kurios ist, dass der Tatort genau neben dem Ansbacher Landgericht und in unmittelbarer Nähe zum Amtsgericht gelegen ist. Doch was war passiert? Wie ein Sprecher der Polizei Ansbach berichtet, trafen am Dienstag, 14. April, gegen 11.45 Uhr im verkehrsberuhigten Bereich der Promenade eine E-Bike-Fahrerin und eine Hundehalterin aufeinander. Während die 81-Jährige mit ihrem Rad in Richtung Schalkhäuser Straße unterwegs war, stand die 45-jährige Tierbesitzerin mit ihren beiden Hunden an der Einmündung zur Alten Poststraße.

Nach Angaben der Geschädigten hielt die 45-Jährige die Leinen der Hunde so lang, dass sie nicht mit ihrem E-Bike vorbeifahren konnte. Deshalb stieg die 81-Jährige von ihrem Rad ab und sprach die 45-Jährige an. Doch auf die Bitte, ihre Hunde kürzer zu halten, damit sie vorbeifahren könne, reagierte die Tierbesitzerin nicht.

So schwer wurde die Radfahrerin bei dem Unfall auf der Ansbacher Promenade verletzt

Daraufhin stieg die Seniorin wieder auf ihr Fahrrad aufstieg und wollte weiterfahren. „In diesem Augenblick schubste die 45-Jährige die 81-Jährige, sodass diese auf die rechte Seite fiel und sich große Hämatome an beiden Schienbeinen zuzog“, berichtet Rolf Kühnhold, Sprecher der Polizeiinspektion Ansbach. Zudem sei der Scheinwerfer am E-Bike beschädigt worden.

Die Hundehalterin entfernte sich nach dem Vorfall vom Tatort, ohne sich um die gestürzte und verletzte 81-Jährige zu kümmern. Doch der Geschädigten gelang es, das Kennzeichen des Autos abzulesen, in das die 45-Jährige, die sie nochmals beleidigte, mit ihren Hunden einstieg. Die Ermittlerinnen und Ermittler der Polizei suchen nun Zeuginnen und Zeugen des Vorfalls. Erreichbar ist die Polizei unter Telefon (0981) 3576574-0.


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