
Eine körperliche Auseinandersetzung nach einer mutmaßlichen Nötigung ereignete sich auf der B13 zwischen Ansbach und Merkendorf. Am Mittwoch, 15. April, folgte ein 44 Jahre alter Sattelzugfahrer gegen 10.05 Uhr über eine Strecke von circa zehn Kilometern einem vorausfahrenden 63-jährigen Autofahrer mit Anhänger, schreibt die Polizei Ansbach in einer Pressemitteilung.
Dabei fuhr der 44-Jährige nach bisherigen Erkenntnissen mehrfach sehr dicht auf und versuchte durch Betätigen von Lichthupe und Blinker, den Vorausfahrenden zu schnellerem Fahren zu bewegen.
Der Autofahrer konnte sich aus dem Griff des Lkw-Fahrers befreien
An einer Ampel mussten beide Fahrzeuge anhalten. Dort stieg der Lkw-Fahrer aus und griff den 63-Jährigen durch das geöffnete Seitenfenster an, indem er ihn am Hals packte. Der Autofahrer befreite sich aus dem Griff; verletzt wurde niemand.
Gegen den 44-Jährigen wird wegen des Verdachts der Nötigung im Straßenverkehr sowie wegen Körperverletzung ermittelt. Im Zuge der polizeilichen Maßnahmen erstattete der Lkw-Fahrer außerdem Anzeige gegen den 63-Jährigen wegen des Verdachts der Nötigung im Straßenverkehr, da er sich zuvor ausgebremst gefühlt habe.
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