Langenzenn/Nürnberg - Verstärkte Kontrollen waren angekündigt, trotzdem blitzte es am Mittwoch (15.4.) an vielen Stellen in Mittelfranken: Beim Blitzermarathon wurden mehr als 1000 Tempo-Verstöße registriert - der krasseste auf der B8 bei Langenzenn (Kreis Fürth).
19.04.2026 12:15 Uhr

Obwohl die Kontrollen vorab angekündigt wurden, wurden beim Blitzermarathon am Mittwoch (15. April) wieder zahlreiche Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. Der traurige Spitzenreiter in Mittelfranken wurde auf der B8 bei Langenzenn im Kreis Fürth geblitzt. Er war deutlich zu schnell unterwegs.

2025 war zu hohe oder nicht angepasste Geschwindigkeit erneut die Hauptunfallursache Nummer eins bei Unfällen mit Getöteten oder Schwerverletzten in Mittelfranken, wie die Zahlen der Verkehrsunfallstatistik 2025 des Polizeipräsidiums Mittelfranken zeigen. „Verkehrsüberwachung dient also genauso wie Kriminalitätsbekämpfung dem Schutz von Leben und Gesundheit aller Menschen“, heißt es in einer Bilanz des Präsidiums Mittelfranken zum Blitzermarathon 2026, der auch Teil des europaweiten „Speedmarathons“ war.

Blitzermarathon 2026 in Mittelfranken: Mehr als 1000 Menschen überschritten das Tempolimit

Ab Mittwochmorgen, 6 Uhr, führten Einsatzkräfte und Kräfte der kommunalen Verkehrsüberwachung 24 Stunden lang verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durch. Sie betrieben laut Präsidium 130 Messstellen im gesamten Regierungsbezirk. Mehr als 43.000 Fahrzeuge passierten die Geschwindigkeitskontrollen und mehr als 1000 Personen überschritten die jeweils gültige Geschwindigkeitsbegrenzung.

Den traurigen Höchstwert erreichte ein Kastenwagenfahrer auf der B8 bei Langenzenn. Statt der erlaubten 80 km/h fuhr er 143 km/h. Nach Abzug der Messtoleranz wird diese Geschwindigkeitsüberschreitung in der Regel mit einem Bußgeld von 480 Euro, einem Fahrverbot von einem Monat und zwei Punkten in Flensburg geahndet.


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