
In seiner konstituierenden Sitzung am 6. Mai im Reitstadel wird der neue Stadtrat von Neumarkt auch die zwei künftigen Stellvertreter des Oberbürgermeisters wählen.
Im Zuge der internen Beratungen verständigte sich die UPW/FW-Fraktion einstimmig darauf, die amtierenden und wiedergewählte Stadträtin Rita Großhauser für das Amt des Bürgermeisters vorzuschlagen.
In einer Pressemitteilung schreibt die Neumarkter UPW, nach ihrer Auffassung bringe die derzeitige Integrationsbeauftragte der Stadt die notwendigen fachlichen und persönlichen Voraussetzungen in besonderer Weise mit. Zugleich betont die Fraktion die Bedeutung, dass auch künftig ein Bürgermeisteramt – wie bisher – mit einer Frau besetzt werden sollte.
Die langjährige Bürgermeisterin Gertrud Heßlinger habe dieses Amt mit großem Engagement ausgefüllt und sich insbesondere für soziale Themen in der Stadt Neumarkt eingesetzt. An diese erfolgreiche Arbeit wolle man anknüpfen.
Großhauser hat sich im Stadtrat vor allem für Integration und Soziales stark gemacht
„Rita Großhauser hat in den vergangenen Jahren insbesondere im Bereich Integration und Soziales herausragende Arbeit geleistet“, erklärt der UPW-Stadtvorsitzender Sebastian Schauer.
Im Nachgang der Kommunalwahl hat seine Fraktion der UPW/FW Neumarkt die Ergebnisse der Stadtratswahl analysiert. Man sei sich einige gewesen, dass man als zweitstärkste Kraft im Stadtrat einen eigenen Kandidaten für das Bürgermeisteramt und damit für die Positionen der Stellvertreter des Oberbürgermeisters vorschlagen sollte.
Schauer: „Bei der Kommunalwahl haben wir mit neun Stadtratsmandaten mit Abstand das zweitbeste Ergebnis erzielt. Daraus leiten wir den klaren Auftrag der Bürgerinnen und Bürger ab, dass auch wir künftig Verantwortung im Bürgermeisteramt übernehmen sollen.“
Rita Großhauser möchte allen Menschen in Neumarkt eine Stimme geben
Rita Großhauser dankte ihrer Fraktion für das sehr große Vertrauen: „Mir ist es ein großes Anliegen, als Bürgermeisterin für alle Bürgerinnen und Bürger da zu sein – unabhängig von Alter, Herkunft oder sozialem Hintergrund. Gerade in Zeiten wachsender gesellschaftlicher Unterschiede müssen wir den Zusammenhalt stärken und allen Menschen in unserer Stadt eine Stimme geben.“




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