Herzogenaurach - Künstlerinnen und Musiker rahmen Maiandacht 6. Mai in Herzogenauracher Stadtpfarrkirche ein.
17.04.2026 11:27 Uhr

Der Katholische Deutsche Frauenbund Herzogenaurach gestaltet am 6. Mai um 18 Uhr eine Jubiläums-Maiandacht in der Stadtpfarrkirche St. Magdalena. Die Veranstaltung findet im Rahmen des 80-jährigen Bestehens des Frauenbundes statt. Künstler des Kunst- und Kulturvereins Herzogenaurach umrahmen die Andacht musikalisch. Toni Rotter spielt die Orgel, Gabriele Haberberger die Querflöte. Die Texte stammen von Ille Prockl-Pfeiffer und der geistlichen Beirätin Martina Keller. Alle Interessierten sind eingeladen.

Die Maiandacht widmet sich verschiedenen Darstellungen der Gottesmutter Maria. Sie thematisiert die Vielfalt der Mariendarstellungen in unterschiedlichen Traditionen. Die Veranstaltung kombiniert Kunst, Musik und Texte, um neue Zugänge zu Maria zu eröffnen. Nicole Danhof, Mitglied des Kunst- und Kulturvereins, stellt ein aktuelles Werk zur Verfügung. Ihre Inspiration bezieht sie aus Beobachtungen, Emotionen, der Natur und ihrem Glauben.

Künstlerin Danhof löst Mariendarstellung von traditionellen Vorbildern und lädt zu Gesprächen nach der Maiandacht

Das Bild zeigt die Gottesmutter als Symbol für Trost, Zuversicht und innere Kraft. Die Darstellung strahle eine stille, tröstende Atmosphäre aus, erklärt Danhof. Maria wirke nahbar und vermittle Fürsorge, Ruhe und Hoffnung im Alltag. Die Künstlerin möchte Maria von traditionellen Darstellungen lösen. Sie soll sich als Freundin, Mutter und Schwester im Glauben zeigen können. Dadurch entstehen neue Lebens- und Glaubensperspektiven, so Danhof.

Nach der Maiandacht können Besucher mit den Gestaltern der meditativen Stunde sprechen. Auch Mitglieder des Frauenbundes stehen für Gespräche zur Verfügung.