
Mit ihren neuesten Kurzfilmproduktionen bewerben sich die jungen Filmemacher gleichzeitig um die Mittelfränkischen Jugendfilmpreise. Schon mehrmals gewannen Teams aus dem Nürnberger Land einen Preis, zuletzt schaffte es das Team „Hollywuerd“ aus Lauf mit ihrem Film „Die Forelle“ auf den zweiten Platz in der Kategorie „Coming up“ (jüngere Teilnehmer bis 18 Jahre mit wenig Vorerfahrung). Und auch 2026 ist „Hollywuerd“ mit dem Film „Best Before“ dabei.
Erste Einblicke ins Filme machen
Die Bandbreite reicht von starken Erstlingswerken bis hin zu erstaunlich professionell gemachten Filmen. Bestandteil des Programms ist neben den Filmprogrammen auch die „JuFiFe-Film-Werkstatt Basic“ am Samstag, 25. April, um 12 Uhr vor dem Kino 4 im Cinecittà, bei der Interessierte erste Einblicke ins Filmemachen erhalten und sich ausprobieren können. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Festival endet nach zwei weiteren Filmprogrammen am Sonntag mit der feierlichen Preisverleihung, die um 18 Uhr beginnt.
Das sind die Filme
Der 15-minütige Film „Sprung“ von Das Sprung Team (Behringersdorf) handelt von Noah, der monatelang gemobbt wurde. Nach einem Vorfall ermittelt die Polizei und verhört unterschiedliche Personen, die Kontakt zu Noah hatten. Warum hat das Mobbing angefangen und warum hat ihm niemand geholfen?
In dem Dreiminüter „Best Before“ von Hollywuerd (Lauf) verspeist ein Mädchen einen abgelaufenen Joghurt und begegnet dem Tod.
„Lucia und Lisa, zwei besondere Freundinnen“ von Lucia und Lisa (Lauf), dauert acht Minuten. Darin erzählen die beiden zwölfjährigen Mädchen Lucia und Lisa von ihrer besonderen Freundschaft, erklären Trisomie 21 und zeigen, wie Inklusion und Gerechtigkeit – gleiche Voraussetzungen für alle – Kinder verbindet und die Welt für alle bunter macht.
Ein achtminütiger Film über den Umgang mit dem Verlust eines guten Freundes ist „not your responsibility“ von tk-films (Lauf).
Ein Junge versucht, seine Vergangenheit hinter sich zu lassen und verdrängt alles um sich herum, als ein alter Freund auftaucht und mit ihm eine Reihe schlimmer Erinnerungen – darum geht es in „Rückspiegel“ von Eliot Stanton-Lechner, Emil Rüger, Jan Viewegh, Tim Maronna (Lauf), der Film dauert 15 Minuten. Der Film wurde im Rahmen eines P-Seminars zum Thema Film am Christoph-Jacob-Treu-Gymnasium Lauf produziert.
Einen „Imagefilm der Freiwilligen Feuerwehr Rückersdorf“ hat Maxim Huth aus Rückersdorf in fünf Minuten umgesetzt. Er zeigt anhand eines inszenierten Einsatzes Bereiche und Aufgaben der Feuerwehr und bietet durch erzählerische Einschübe der Ehrenamtlichen interessante Einblicke in ihren Alltag. Auch dieser Kurzfilm entstand im Rahmen eines W-Seminars am CJT.
Weitere Infos
Das Programm und weitere Infos gibt es auf www.jugendfilmfestival.de.




