
Die Herzo Energie hat eine Photovoltaikanlage in Herzogenaurach nördlich des Adidas-Firmengeländes „World of Sports“ errichtet und an das Firmennetz von Adidas angeschlossen. Das Sportartikelunternehmen sichert sich im Rahmen einer Abnahmevereinbarung die erzeugte Solarenergie und geht einen Schritt in Richtung seines Ziels, die CO₂-Emissionen an den Standorten bis 2030 um 70 Prozent zu reduzieren, so eine Pressemitteilung.
In Verbindung mit einem weiteren Teilstück, das im Laufe des Jahres in Betrieb genommen werden soll, erwartet Adidas eine jährliche Produktion von 7000 Megawattstunden Solarstrom. Die Photovoltaikanlage wird die Produktion von Solarenergie bei Adidas im Vergleich zum Vorjahr fast verfünffachen. Das Unternehmen kann dann rund 35 Prozent seines Strombedarfs durch Photovoltaikanlagen am Standort Herzogenaurach decken. Die Anlage vermeidet voraussichtlich rund 2300 Tonnen CO₂ jährlich.
Adidas setzt in Herzogenaurach auf 100 Prozent Grünstrom und 300 Elektro-Ladepunkte
Adidas bezieht darüber hinaus Strom aus erneuerbaren Energien und liegt damit an seinem Hauptstandort Herzogenaurach bei 100 Prozent Grünstrom. Im Bereich Mobilität bietet adidas Shuttle-Busse für die Belegschaft nach Nürnberg und Fürth an. Am Standort stehen etwa 300 Ladepunkte für Elektroautos zur Verfügung.
Durch die Anlage von Ausgleichsflächen leistet das Unternehmen einen Beitrag zur Biodiversität. Die Grünflächenpflege der Photovoltaikanlage übernimmt ein Schäfer mit seiner Schafherde. Zwei Regenwasserspeicher mit einer Kapazität von zusammen 2000 Kubikmetern dienen zur Bewässerung der Sportplätze und der Grünanlagen des Campus.
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