Heidenheim - Der Club trauert um einen ehemaligen Coach: Roger Prinzen stand 2014 an der Seitenlinie, als der 1. FC Nürnberg in die zweite Liga abstieg. Nun hat sein aktueller Arbeitgeber, der 1. FC Heidenheim, den plötzlichen Tod verkündet.
14.04.2026 20:57 Uhr

Der ehemalige Fußball-Trainer Roger Prinzen ist tot. Er starb am Montagabend im Alter von 57 Jahren „plötzlich und unerwartet“, wie sein Arbeitgeber 1. FC Heidenheim unter Berufung auf seine Frau Sonja mitteilte. Prinzen war bei dem Bundesligisten sportlicher Leiter des Nachwuchsleistungszentrums und arbeitete seit 2018 für den Klub.

Prinzen war in jungen Jahren selbst als Fußballprofi aktiv und spielte unter anderem für den SV Darmstadt 98, Hannover 96 und SpVgg Greuther Fürth. Als Trainer arbeitete er lange in Liechtenstein, bevor es ihn 2013 zum 1. FC Nürnberg zog. Beim neunmaligen deutschen Meister verantwortete Prinzen jahrelang die zweite Mannschaft.

Trainer beim Club: Roger Prinzen stieg mit dem 1. FC Nürnberg aus der Bundesliga ab

Zweimal wurde der gebürtige Düsseldorfer allerdings auch zum Interimstrainer der Bundesliga-Mannschaft. 2013 übernahm er nach der Freistellung von Michael Wiesinger. Im April 2014 übernahm er nach der Trennung von Gertjan Verbeek ein zweites Mal.

In den letzten drei Spieltagen gelang ihm aber nicht mehr die Wende. Nach einem 1:4 beim FC Schalke 04 stieg Nürnberg aus der Bundesliga ab. Bevor Prinzen 2018 nach Heidenheim wechselte, war er noch ein Jahr Trainer beim damaligen Regionalliga-Team SV Seligenporten.

Neben seiner Ehefrau hinterlässt Prinzen drei Kinder.